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September 2008

efcom gmbh spendet der Ludwig-Dern-Schule 3.000€




(Offenbach) Spätestens seit der PISA Studie ist das Thema Bildung und Nachwuchsförderung wieder in aller Munde. Dabei denken viele sofort an den Ausbau von Gymnasien und die Einführung von Ganztagsschulen. Es gilt, dem Nachwuchs die besten Chancen für einen Start ins spätere Leben zu bieten. Heute um so mehr, die Globalisierung und die Angst davor, den Anschluss zu verpassen, führt den Leistungsdruck mehr und mehr in den Schulen ein.
Doch es gibt viele Eltern, für die solche Fragen nur am Rande eine Rollen spielen. Es sind sozial schlecht gestellte Familien, die jeden Tag ums neue kämpfen – gegen Arbeitslosigkeit, Suchtkrankheiten, die Behörden, für eine sinnvolle Zukunft.
Viele Kinder aus solchen Familien werden in der Ludwig-Dern-Schule, in Offenbach unterrichtet. Die Ludwig-Dern-Schule ist eine Förderschule für Lernhilfe mit ca. 300 Schülerinnen und Schülern. Der Migrantenanteil bei den Schülerinnen und Schülern liegt bei über 50%.

Vielen von diesen Kindern fehlt das Notwendigste. Oftmals reicht es noch nicht einmal für ein Brot zum Frühstück oder den Apfel für die Pause. Dass die Gründe hierfür nicht immer in der Armut zu suchen ist, wird im täglichen Umgang deutlich. An den schlechten Startmöglichkeiten der Kinder und dem Mangel an häuslicher Unterstützung kann die Schule direkt nichts ändern. Trotzdem versuchen die Pädagogen mit viel Engagement, Einfühlungsvermögen und Elan den Kindern neben elementarem Grundwissen auch basale Fertigkeiten für den Alltag beizubringen. Wie sieht eine gesunde Mahlzeit aus? Wie kocht man gesund? Das gehen die Pädagogen ganz praktisch in der Schulküche an. Außerdem verfügt die Schule über eine eigene Cafeteria, die im Rahmen des Arbeitslehreunterrichts in eigener Regie betrieben wird. Die Schülerinnen und Schüler können hier viele Dinge für ihren weiteren Lebensweg lernen. Kleine Gerichte zubereiten, Kalkulieren, Bedienen sind nur die groben Ziele dieser Tätigkeiten. Soziales Miteinander und Schule als Lebenswelt erfahren steht genauso im Mittelpunkt.
Die Cafeteria leistet außerdem einen wichtigen Beitrag für Grundversorgung der Schülerinnen und Schüler. Diese gilt es nicht nur zu sichern, sondern darüber hinaus auch das bestehende Angebot weiter auszubauen. Ein wichtiger Punkt sind die Kosten, die für eine Mahlzeit aufzubringen sind. Um diese weiter zu minimieren, ist die Ludwig-Dern-Schule auf externe Hilfe und Unterstützung angewiesen.
Wie Frau Brigitte Winter vom Förderverein der Schule erklärte, beschäftigt sich der Verein schon länger mit der heiklen Frage, wie man die Schüler besser mit gesunden Lebensmitteln versorgen kann. Viele kommen ohne Frühstück in die Schule und sind deswegen sehr bald unkonzentriert und wenig belastbar. So beschloss der Förderverein in diesem Schuljahr die Schule finanziell zu unterstützen, damit Brötchen im Pausenverkauf und ein kleiner Imbiss vor dem Nachmittagsunterricht bezahlbar sind. Auch soll das Angebot erweitert werden, in dem mehr auf ausgewogene Ernährung geachtet wird. Der Förderverein allein verfügt aber nicht über das nötige Kapital, um diese Maßnahme langfristig aufrecht zu erhalten. Deshalb sind Spenden, wie sie die efcom gmbh in Neu-Isenburg der Ludwig-Dern-Schule bereit gestellt hat, ungemein wichtig.
Die Schulleiterin Frau Rühl konnte feststellen, dass die Nachfrage seit der Reduzierung der Preise im Pausenverkauf deutlich zugenommen hat und freut sich, dass mit der Spende der efcom gmbh in Höhe von 3000 Euro das Angebot weiter ausgebaut und vor allem auch längerfristig angeboten werden kann.

Die Ludwig-Dern-Schule freut sich über weitere Spender. Interessenten erreichen Frau Rühl unter der 069/ 8065 2247
 
November 2007
 


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